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Dienstag, 30. Dezember 2025

Heiner Müller 30. Todestag

Heiner Müller

Heiner Müller 30. Todestag jährt sich am 30. Dezember. Er starb am 30. Dezember 1995 in Berlin. Er gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bedeutung erlangte Heiner Müller außerdem als Lyriker, Prosa-Autor und Essayist, Interviewpartner sowie als Regisseur, Dramaturg, Intendant und Präsident der »Akademie der Künste« in Ost-Berlin.

Heiner Müller war einer der wichtigsten deutschsprachigen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heiner Müller ist einer der großen, weltbekannten, deutschen Dramatiker und ein Weltautor mit DDR-Prägung. Der Dichter und Stückeschreiber, dieser scharfsinnigste Kopf der DDR, ist nach Brecht ein Intellektueller von Weltrang,

Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen
Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen

Heiner Müller gehört zu den meistgespielten deutschsprachigen Theaterautoren der Gegenwart, zurzeit jedoch eher in Frankreich und Griechenland, in Lateinamerika oder Japan als an deutschen Bühnen. Müllers Lebensthema waren Revolution und Konterrevolution. Die Geschichte zeigte er oft sehr düster als Schlachthaus.

In Orientierung an Brecht standen im Mittelpunkt der Geschichten aus der Produktion, wie Müller seine Stücke bezeichnete, die Probleme des Aufbaus der sozialistischen Gesellschaft wie »Traktor« (1955), »Der Lohndrücker« (1958).

1961, nach der Uraufführung des Stückes »Die Umsiedlerin«, führte die Aufführung zu seinem Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR. Seine langjährige Arbeit als Dramatiker und Regisseur vollzog er zunächst am »Berliner Ensemble« und dann, ab 1976, an der »Volksbühne«.


1992 übernahm Müller gemeinsam mit Peter Zadek, Matthias Langhoff, Peter Palitzsch und Fritz Marquardt die Leitung des »Berliner Ensembles«.

Insbesondere mit den Stücken »Die Hamletmaschine« (1978) und »Wolokalamsker Chaussee I – V« (1987) gilt Müller als einer der innovativsten (wenn auch umstrittenen) deutschen Dramatiker der Gegenwart. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem »Heinrich-Mann-Preis der DDR« (1959, gemeinsam mit Inge Müller), dem »Hamburger Lessing-Preis«¯ (1975), dem »Dramatiker-Preis der Stadt Mülheim a. d. R.« (1979), dem Georg-Büchner-Preis (1985), dem »Nationalpreis der DDR« (1986) und dem »Kleist-Preis« (1990).

Viele seiner Stücke wurden im Westen uraufgeführt, dennoch blieb ihm die DDR wichtig, "weil alle Trennlinien der Welt durch dieses Land gehen".

Heiner Müller wurde am 9. Januar 1929 in Eppendorf, Sachsen geboren. 1929 kam er in Eppendorf, einem kleinen Dorf im sächsischen Erzgebirge, zur Welt. Heiner Müllers Grab befindet sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte.

Weblinks:

Heiner Müller – Weltautor mit DDR-Prägung - www.mdr.de

Das Licht der Finsternis - Zum 20. Todestag von Heiner Müller - www.tagesspiegel.de/kultur

Buch:

Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen
Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen
von Heiner Müller

Dienstag, 23. Dezember 2025

»Die Nacht vor Weihnachten« von Nikolai Gogol

»Die Nacht vor Weihnachten« von Nikolai Gogol

»Die Nacht vor Weihnachten« von Nikolai Gogol ist aus den alten ukrainischen Volksmärchen entstanden. Die Handlung der Erzählung entwickelt sich in dem Ort Dikanka und bei dem Hof der russischen Kaiserin.

Im Jahre 1831 durch den Vater der russischen Literatur geschrieben, erzählt die Geschichte von des Schmiedes Vakulas Kampf mit dem Teufel, der den Mond gestohlen und in der Tasche versteckt hat, so dass es ihm dadurch erlaubt ist, Chaos auf dem Dorf Dikanka anrichten. Sowohl der Teufel und Vakula sind verliebt in Oksana, das schönste Mädchen in Dikanka. Vakula ist entschlossen, sie zu gewinnen; der Teufel, ebenso bestimmt, entfesselt einen Schneesturm zu Vakula, um die Bemühungen des Schmiedes zu vereiteln.

Der Schmied Vakula hat den Teufel selbst in Ärger gebracht: Er hat in der Kirche seine Figur so gezeichnet, dass sogar die Einwohner der Hölle darüber viel gelacht haben. Vakulas Mutter Solokha gilt für eine Hexe, sie hat es gern, ab und zu auf einem Besen zu fliegen. Vakulas Geliebte Oksana will als Weihnachtsgeschenk die Schuhe haben, die die Kaiserin selbst trägt. Nur unter dieser Bedingung ist sie einverstanden, Vakula zu heiraten. Der Teufel verspricht ihm zu helfen, die Schuhe von des Kaiserins Füßen zu kriegen aber, Vakula muss für diese Leistung seine Seele dem Teufel verkaufen. Und die Zeit wird knapp.

Schelmisch und inspiriert von den Volksmärchen von Gogols entlegenen Dorf in der Ukraine ist die Nacht vor Weihnachten die Grundlage für viele Film und Oper Anpassungen und wird immer noch laut gelesen, um Kinder am Heiligabend in der Ukraine und Russland zu unterhalten.

Nikolai Gogols Foto.

Diese volkstümlichen ukrainischen Erzählungen, die von einem fiktiven Herausgeber Imker Rudij Panko gesammelt wurden, haben Nikolai Gogol einen Überraschungserfolg beschert. Den Stoff seiner Erzählungen hat Gogol der ukrainischen Folklore entnommen und hat diesen mit Ironie, Lebenslust, Mystik und eigenem Literaturtalent gewürzt und verfeinert.

Was führt wohl, wundert sich die Hexe Solocha, der Teufel wieder im Schilde, der da klammheimlich den Mond vom Himmel stiehlt? Während im Dorf nach altem Brauch die Weihnachtssinger durch die Gassen ziehen, sinnt der Teufel auf einen ganz anderen Zeitvertreib. Eine märchenhaft-phantastische Weihnachtsgeschichte, die den Leser schmunzeln lässt!

Literatur:

Die Nacht vor Weihnachten: Erzaehlungen
Die Nacht vor Weihnachten: Erzählungen
von Nikolai Gogol


Sonntag, 21. Dezember 2025

Giovanni Boccaccio 650. Todesstag

Giovanni Boccaccio

Giovanni Boccaccio war ein berühmter italienischer Dichter, Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Giovanni Boccaccio starb vor 650 Jahren im Alter von 62 Jahren am 21. Dezember 1375.

Seine Kindheit verlebte er in Florenz, bevor er auf Reisen ging. Seine in Neapel bis 1340 verbrachten Jahre hatten großen Einfluss auf die persönliche und intellektuelle Entwicklung Boccaccios. Er schrieb Werke in Versform und Prosa, in denen Boccaccio mit verschiedenen Genres und Stilen experimentierte. Nach der großen Pest-Epidemie von 1348, der sein Vater zum Opfer fiel, ließ sich Boccaccio endgültig in Florenz nieder.

Als die Pest zu dieser Zeit heftig in Europa wütete, setzte Boccaccio der Verzweiflung mit seinem berühmten und lebenslustigen »Decamerone« die Hoffnung entgegen. Die zumeist erotischen Geschichten spielen in allen Milieus ihrer Zeit, in Klöstern, bei Handwerkern und den höheren Ständen.

Auf einem Landgut bei Florenz erzählen sich zehn junge Adlige, die vor der Pest aus der Stadt geflohen sind, zum Zeitvertrieb zehn Tage lang je eine Geschichte. Die 100 Novellen des berühmten 'Decamerone' sind eines der schönsten Werke der Weltliteratur. Unübertroffen ist die Vielfalt der Figuren und Motive, bis heute begeistert die Schönheit, Kraft und Lebendigkeit des Erzählens. Im Vordergrund der ganz auf Lebenslust und Daseinsfreude gerichteten Geschichten steht fast immer die Liebe.



Im Jahr 1350 befreundete sich Boccaccio mit dem Dichter Petrarca, der ihn für die griechische Kultur begeisterte, wodurch beide zu Wegbereitern der Renaissance wurden. 1373 berief Florenz den inzwischen verarmten Dichter an einen eigens eingerichteten Dante-Lehrstuhl.

Giovanni Boccaccio

Als es ihm schlecht ging, ließ er sich von einem Mönch bekehren, verdammte seine besten Werke als schlimme Verirrungen und geriet in Vermögensverfall, so dass Petrarca ihm in seinem Testament 50 Goldgulden zu einem warmen Winterkleid vermachte.

Anfang 1374 musste er aus gesundheitlichen Gründen seine öffentlichen Vorlesungen über Dante Alighieris »Göttliche Komödie« einstellen und zog sich im Herbst nach Certaldo, dem Geburtsort seines Vaters, zurück und starb dort.

Giovanni Boccaccio wurde 1313 als illegitimer Sohn des Florentiner Geschäftsmanns Boccacino di Chellino und einer unbekannten Französin, die sein Vater auf einer Geschäftsreise in Paris kennen gelernt hatte, in Florenz oder Certaldo im Val d'Elsa geboren.

Mittwoch, 10. Dezember 2025

»Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge« von Rainer Maria Rilke


»Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge« aus dem Jahr 1910 ist Rilkes e i n z i g e r verfasster Roman. Rainer Maria Rilke selbst hat das Werk als Prosabuch bezeichnet, nicht als Roman. Rilkes Tagebuchroman handelt über die Krise der Existenz und die Krise der Kunst, gilt – noch vor den Werken von Joyce, Proust oder Kafka – als erster großer Roman der literarischen Moderne.

Rainer Maria Rilke selbst hat seinen einzigen Roman »Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge« als Prosabuch bezeichnet, nicht als Roman. Als Erzähler entwickelte Rilke wie in seinen Balladen erste Ansätze der modernen Erzählweise beziehungsweise des Geschichtsdichtens nach dem Historismus, blieb jedoch in der Darstellung der Vormoderne verhaftet.

Aus dem ländlichen Dänemark kommt der 28jährige Malte Laurids Brigge in das aufregende Paris der Jahrhundertwende, um dort als Dichter zu leben. Doch die Stadt seiner Träume wird für den empfindsamen jungen Mann zu einem Albtraum: Häßlich und abstoßend findet er sie, laut und schmutzig, lieblos und erdrückend.

Im ersten Teil der fragmentarischen, aus 71 Aufzeichnungen bestehenden Erzählung berichtet der 28jährige Malte als eine Art Tagebuchschreiber von seinen Pariser Erlebnissen und den schockierenden Eindrücken, der Moloch Großstadt steht jedenfalls in krassem Gegensatz zu seiner Kindheit in einer wohlbehüteten ländlichen Welt. Er schildert die Menschenmassen und das unsägliche Elend, das mit der Industrialisierung einhergeht. Verfall, Krankheit und Tod scheinen allgegenwärtig, ständig begegnen ihm nie gesehene Aussätzige, Krüppel, übelste Gerüche verfolgen ihn auf seinen Streifzügen, - in seinem Eckel ist ihm die Bibliothek einzige Zufluchtsstätte im Paris des Fin de Siècle.

Seine Kindheitserinnerungen im zweiten Themenkomplex sind geprägt von hochherrschaftlichen Wohnsitzen mit großen Zimmerfluchten, dunklen Ölgemälden mit den Portraits der Vorfahren, steifen Essensritualen im Kreise der Familie, sogar der Spuk einer vor hundert Jahren gestorbene Ahnfrau fehlt da nicht, sie erscheint gelegentlich in weißem Kleide und durchquert das Esszimmer, zum Schrecken aller. Und ganz verschlüsselt schimmert auch eine verbotene Liebe durch in den Jugendbildern, von denen Malte in nicht chronologischer Folge berichtet.

Ergänzt wird all dies durch Reflexionen über historische Ereignisse, denen zu folgen, deren Anspielungen zu verstehen, den Normalleser deutlich überfordern dürfte, bei mir war es jedenfalls so. Ob da von längst verblichenen Königen oder edlen Damen die Rede ist, vom Papst in Avignon, von antiken Gestalten, hundert Jahre nach Erscheinen des Romans dürfte dem heutigen Leser oft der adäquate Verständnishintergrund fehlen. Einfacher ist es da und auch ergiebiger, Rilkes Gedanken über Grundfragen menschlichen Lebens zu folgen, die Frage nach Gott, die eigene Identität, Schicksal, Liebe, Angst, Tod, aber auch Gesellschaft, Kunst und Sprache natürlich, die Benennung von Geschehnissen und Dingen also, deren pure Existenz ohne die Sprache ihm fraglich erscheint.

Und damit sind wir genau bei dem, was diesen Roman auszeichnet, die unglaublich feinfühlige, tiefgründige Sprache nämlich, die ihresgleichen sucht in der deutschen Prosa, kurzum subtil Erzähltes, gemeinhin als Prosagedicht bezeichnet. Hier wird nicht blumig in Worten geschwelgt wie bei manchen Großschriftstellern, nicht maßlos ausufernd wie bei seinem Zeitgenossen Proust zum Beispiel, Rilke entwirft im Gegenteil in knappen Worten einen ganzen Kosmos an Gedanken. Die Dichte seiner Prosa ist atemberaubend, er war der sensible Poet, der «unter dem Sichtbaren nach dem Äquivalenten suchte für das innen Gesehene», und was wir als Ergebnis bei ihm lesen ist äußerst komprimierte Schmucksprache im besten Sinne des Wortes.

Als einer der Wegbereiter der literarischen Moderne verwendet Rilke Montagetechniken, setzt den Bewusstseinsstrom ein, sogar ein fiktiver Herausgeber findet sich, personifiziert durch gelegentlich eingestreute Randnotizen im Manuskript und verschiedene Fassungen im Anhang. Auch wenn wir nicht alles erfahren über Malte, an dieser oder jener Verständnisklippe scheitern, dieser Roman ist ein sprachliches Fest für entsprechend orientierte Leser mit Muße für ihre Lektüre.

Die vielfältigen Eindrücke, die auf ihn einprasseln, hält er in seinem Tagebuch fest – und findet so zu einer ganz neuen ästhetischen Wahrnehmung.

Literatur:

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
von Rainer Maria Rilke

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Rainer Maria Rilke 150. Geburtstag

Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke wurde vor 150 Jahren am 4. Dezember 1875 in Prag als Sohn eines Prager Beamten geboren. Rilke war ein österreichischer Schriftsteller und Lyriker. Er war ein rastloser und reisender Dichter.

Nach einer erzwungenen Militärerziehung wurde Rilke 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Rilke ging im Jahre 1896 als Student der Philosophie nach München. Ein Jahr später lernte er die 36-jährige Lou Andreas-Salome kennen. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Danach ging auf Reisen quer durch Europa und bereiste Italien, Skandinavien und Frankreich.

In Paris schloß er Bekanntschaft mit dem Bildhauer und Künstler Auguste Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es aber zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas.


Rilke reiste während seiner Pariser Jahre viel. Ab 1903 hielt er sich zum Beispiel häufig in Italien auf. In Viareggio, einem italienischen Badeort, schrieb er das „Stundenbuch“. Unter anderem fuhr er von September 1903 bis Juni 1904 gemeinsam mit Clara nach Rom.

Von 1906 bis 1908 besuchte er mehrmals die Insel Capri. 1904 reiste er nach Schweden und Dänemark. Nach einem weiteren Rombesuch fuhr er in den Ort Duino an die Adria. Dort wurde er von der Fürstin Marie von Thurn und Taxis auf ihrem Schloss empfangen. Zwischen Rilke und der Fürstin entstand eine lebenslange Freundschaft.

Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.

Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt.

Rainer Maria Rilke selbst hat seinen einzigen im Jahr 1910 verfassten Roman «Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge» als Prosabuch bezeichnet, nicht als Roman. Als Erzähler entwickelte Rilke wie in seinen Balladen erste Ansätze der modernen Erzählweise beziehungsweise des Geschichtsdichtens nach dem Historismus, blieb jedoch in der Darstellung der Vormoderne verhaftet.



Wie auch in den intellektuellen Romanen zeitgenössischer Künstler, wie z.B. Robert Musil, findet man in Rilkes Werken viele essayistische Absätze vor, verflochten mit überreichen Handlungen, dramatischen Szenen und kontemplativen Passagen, die von dem menschlichen Dasein, der Kunst, Politik und Geschichte handeln wie das für Dostojewskis Romane charakteristisch war.

1925 reiste Rilke nochmals nach Paris, wo er als Dichter und Literat gefeiert wurde. Doch eine Krankheit beendete den Aufenthalt in Paris. 1926 verschlimmerte sich sein gesundheitlicher Zustand merklich. Rilke blieb von nun an in der Schweiz und kam im Dezember in ein Sanatorium in Val-Mont.

Rainer Maria Rilke starb am 29. Dezember 1926 an Leukämie. Am 2. Januar 1927 wurde der Dichter in Raron im Kanton Wallis beigesetzt. Sein Grabspruch, den er sich selbst gewünscht hat, lautet: “Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern“.

Rilke starb am 29. Dezember 1926 nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux. Rilke gefiel es in Raron - idyllisch oberhalb des Rhonetales gelegen - so gut, dass er sich auf dem Felskopf über dem Dorf neben der Burgkirche begraben liess.

Literatur:

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
von Rainer Maria Rilke

Gedichte:

Die schönsten Gedichte
Die schönsten Gedichtee
von Rainer Maria Rilke

Die schönsten Gedichte
Die schönsten Gedichte
von Rainer Maria Rilke


Weblinks:

Rainer Maria Rilke - www.rilke.de

Rainer Maria Rilke - www.literaturatlas.de