Wieland gehörte seinerzeit zu den bedeutendsten und reflexionsmächtigsten Aufklärern Deutschlands. Er war neben anderer berühmter Schriftsteller wie Friedrich Schiller oder Johann Gottfried Herder der älteste des klassischen Viergestirns von Weimar. Während seines bewegten Lebens war Wieland als Dichter, Philosoph, Gesellschaftskritiker, Journalist, Publizist und Prinzenerzieher tätig. Am 20. Januar 1813 starb Christoph Martin Wieland 79-jährig an den Folgen einer fiebrigen Krankheit in Weimar.
Wieland hat die jungen Literaten begleitet und gefördert. Mit Goethe, Schiller, Herder, Wieland und dem Gedankenaustausch Goethes mit Johann Gottlieb Fichte und den Brüdern Humboldt wurde Weimar das geistige Zentrum Deutschlands.
Wieland bezog unter dem Titel eines herzoglichen Hofrats ein gesichertes Gehalt. In Weimar konnte er die Idee einer eigenen literarischen Zeitschrift verwirklichen. Nach dem Amtsantritt des jungen Herzogs zog er sich von öffentlichen Ämtern zurück und widmete sich ganz seiner schriftstellerischen Arbeit als Kritiker, Aufklärer und Übersetzer.
Zur Zeit Wielands war die Stadt Weimar der Mittelpunkt des deutschen Geisteslebens. Lange Zeit hatte er das intellektuelle Leben Weimars geprägt.
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